BIG DATA – DER ECKPFEILER DER KUNDENBINDUNG

Wie moderne Kundenbindung von morgen aussieht

Das Sammeln von Daten und deren Auswertung nimmt gerade neue Dimensionen an. Weltweit werden täglich bis zu 2,5 Trillionen Bytes pro Tag erzeugt und alle zwei Jahre verdoppelt sich die erzeugte Menge.

BIG DATA – BRAUCHT MEIN UNTERNEHMEN DAS?

„Big Data“ spielt die zentrale Rolle in der Auswertung, Analyse und Maßnahmenableitung. Das Sammeln und Horten von Daten gewinnt immer mehr an Bedeutung. Durch KI (Künstliche Intelligenz) sind wir auf dem besten Weg, diese gewaltigen Daten zu beherrschen. Für alle Unternehmen bietet Big Data sowie die Nutzung von KI, eine neue Chance:

Allgemein kann Big Data unterstützen um:

  • Klare Entscheidungsgrundlage zu schaffen
  • Geschäftsprozesse zu optimieren
  • Geschäftsrisiken zu kalkulieren
  • Die Rentabilität zu steigern
  • Preise dynamisch anzusetzen
  • Orientierung an Kauf- und Nutzungsverhalten des Kunden ermöglichen
  • Marktpotenzial auszuschöpfen
  • und Trends zu erkennen.

Doch wie lässt sich ein Nutzen aus Big Data ziehen?

Um Gedanken anzuregen und konkrete Vorteile zu nennen: Du bist zum Beispiel in der Lage, Geschäftsrisiken genauer zu kalkulieren und Prozesse schneller anzupassen als vorher. Die Kosten werden sich senken, welche Du wiederum in einem günstigeren Preis umschlagen können. Gib deinen Kunden abseits von einem emotionalen auch einen rationalen Grund sich für Dich zu entscheiden. Denn wie so oft spielt der Preis eine entscheidende Rolle.

Noch viel wichtiger ist die Möglichkeit, Dein Angebot am Kauf- und Nutzerverhalten des Kunden auszurichten. Du kannst anhand der Daten ein zugeschnittenes, individualisiertes Angebot anbieten, um den Kunden an sich zu binden.

Außerdem kannst Du deine Preise aufgrund von genaueren Prozessen dynamischer ansetzen. Zum Beispiel kann der Preis anhand der derzeitigen Trends festgelegt werden.

Nun haben laut KPMG-Studie von 2017 49 % der großen Unternehmen (> 499 Mitarbeiter) bereits eine Big-Data-Strategie entwickelt, im Gegenteil dazu nur 26 % der kleinen Unternehmen (100-499 Mitarbeiter).

Zum Vergleich nehmen wir die Zahlen aus der Commerzbank-Mittelstandsstudie 2018, in der 2000 Unternehmen mit einem Umsatz ab 2,5 Millionen Euro befragt wurden. Das Ergebnis: Nur 8 % haben eine Big-Data-Strategie und setzen diese auch tatsächlich um.

Wie viele tatsächlich eine Strategie haben, ist schwer zu sagen, da das Thema „Big Data“ bei vielen noch Frage aufwirft.

Ist es die gesamte Komplexität der Digitalisierung, die vielen Chancen und Risiken oder die noch nicht ausgereifte KI und ihre ungewissen und sicheren Einsatzmöglichkeiten im Unternehmen? Sind es die undurchsichtigen gesetzlichen Bestimmungen, wie beispielsweise der Datenschutz, die einen davon abhalten oder gar etwas einschüchtern? Oder willst Du schlichtweg noch abwarten und sehen, was bei den „Großen“ so passiert, um daraus zu lernen?

„Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

Carl Josef „Necko“ Neckermann (1912-1992).

Starke Kundenbindung ohne Big Data wird in absehbarer Zeit unumgänglich sein, egal ob B2B- oder B2C-Unternehmen. Wer nicht vom Wettbewerb abgehängt werden möchte, der sollte sich dem Thema Big Data zeitnah zuwenden. Die Digitalisierung ist stetig im Gange und wächst immer schneller. Die Datenmenge verdoppelt sich täglich! Fang an die richtigen Fragen zu stellen:

  • Haben die Mitarbeiter das nötige Fachwissen? Wird bereits darin investiert?
  • Inwieweit werden Daten gesammelt, genutzt und vor allem darauf vertraut?
  • Welche Daten brauche ich und welche nicht?
  • Wie gut kennt sich das Unternehmen mit dem Datenschutz aus?

Die nächsten Trends auf diesem Gebiet sind bereits in den Startlöchern. Wir wünschen viel Erfolg!